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Beltrame Chardonnay, Friaul 2000
zu beziehen über: Wine&More
für 6,50 € Wie schon bei dem Sauvignon aus gleichem Hause erwähnt, ist die Region 'Friuli' in den letzten Jahren auf Weißweine spezialisiert gewesen. Daß ein engagierter Nachwuchswinzer wie Cristian Beltrame auch die Allerwelts-Sorte Chardonnay verarbeitet, überrascht in sofern, als das gerade die 'jungen Wilden' bzw. auch die maßvollen Modernisierer unter Europas Winzern den Wert von einheimischen Rebsorten erkannten und inzwischen verstärkt auf diese setzen. Um nicht mißverstanden zu werden: ich habe überhaupt nichts gegen einen guten Chardonnay. Doch das Resultat der Probe betrachtend frage ich mich, ob man den 'einmillionsten' Chardonnay ausgerechnet aus einer Region benötigt, die auch interessante, weniger beachtete regionale Sorten zu bieten hätte, mit denen sie sich inklusive eigenem Terroir-Profil hervortun könnte, anstatt einen Wein zu produzieren, dessen Rebsorte weltweit nahezu identische Ergebnisse liefert. Bukett mit floralen Noten, ein Hauch von Banane, eine Spur Grapefruit, feine Säure, runder, weicher Körper, etwas grasiger Nachklang mit einer Spur von Ananas, mittlere Länge
Letztlich kein uninteressanter Wein, der im Vergleich mit dem Sauvignon von Beltrame aber nicht mithalten kann und bei gleichem Preis daher nur auf eine Wertung von 3 Punkten bzw. Flaschen kommt. Liebhaber von Chardonnay werden sicherlich nicht wirklich etwas falsch machen, für diesen Preis gibt es aber auch Besseres aus dieser Rebsorte (die man wie gesagt in Regionen mit einer Vielfalt an autochthonen Sorten eigentlich gar nicht anbauen müßte bzw. sollte. Das gilt m.E. auch für das Friaul.). |
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