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Jechtinger Hochberg Grauburgunder Kabinett trocken, Baden 2000
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Weintreff für 5,09 € Der deutsche Grauburgunder ist identisch mit dem italienischen Pinot Grigio. Letzterer ist vor allem als billiger Massenwein bekannt und ist eine der am häufigsten gekauften Sorten im Supermarkt. Ebenso beliebt ist er in der Gastronomie, vor allem in Kneipen und Bistros bekommt man als Weißwein häufig einen Pinot Grigio gereicht, der dann nicht selten aus einer 2-Liter Flasche von der Metro stammt. Ich spreche da leider aus Erfahrung, da ich vor knapp 10 Jahren einmal in diesem Bereich jobbte. Den meisten Leuten schmeckt es dennoch, da man meistens dünne Weinchen bekommt, die nicht viel kaputt machen, aber eben auch nicht viel eigenständigen Geschmack zu bieten haben. In Deutschland hat man früher oft edelfaule Reben geerntet (das gleiche Prinzip wie beim franz. Sauternes, wo Pilzbefall für Verdunstung in den Reben sorgt und eine Konzentration des Mostes bewirkt), was zumeist süßliche, schwere Weine ergeben hat. Der allgemeine Geschmack geht heute glücklicherweise wieder zu trockeneren Weinen mit weniger Restsüße und mehr Säure. In Deutschland werden die Trauben des Grauburgunders (auch bekannt als Ruländer, Tokay oder Pinot Gris) traditionell hauptsächlich in Baden angebaut. Von dort stammt auch der Jechtinger Hochberg, produziert von der Winzergenosenschaft Jechtingen am Kaiserstuhl. helles Goldgelb; In der Nase Honigduft und dezente Noten von tropischen Früchten (Mango); weich und rund am Gaumen, feine leichte süße, sehr milde und zurückhaltende Säure, die leider etwas flach wirkt; erfreulich langer Nachhall mit einem Hauch von Ananas; leicht und lecker, aber nicht zu dünn
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